Termindetails

IconElisabeth & Johanna Seitz - La Lyra del Ciel

Das Duo 33zwo ist europaweit in Konzerten und auf Festivals mit Musik des Mittelalters, der Renaissance, des Barocks sowie mit zeitgenössischen Werken, die teilweise für das Duo geschrieben wurden, und eigenen Arrangements zu hören. Die beiden Schwestern Elisabeth Seitz (Salterio) und Johanna Seitz (Barockharfe) lieben es, Altes und Neues zu verknüpfen, zu improvisieren und gemeinsam Konzepte zu entwickeln – auch für grössere Projekte mit Sängern, Tänzern, Schauspielern und Musikern aus anderen Sparten.

Elisabeth Seitz:Sie studierte Hackbrett und Alte Musik in Linz (Österreich), München und Den Haag. Mit ihrem Instrument hat sie u. a. das französische Ensemble L’Arpeggiata mitgeprägt und wesentlich dazu beigetragen, das Hackbrett in der Landschaft der europäischen Kunstmusik wieder zu verwurzeln. Konzerte, CD- und Rundfunkaufnahmen in den Sparten Alte Musik, Neue Musik und Weltmusik u. a. mit Christina Pluhar (L’Arpeggiata), Christian Zincke (Echo du Danube), Philippe Pierlot (Ricercar Consort), Michele Claude (Aromates), Ton Kopmann (Amsterdam Baroque Orchestra), Vincent Dumestre (Poème Harmonique), Vaclav Luks (Collegium 1704), Thomas Baete (club medieval), Nils Okland und Rudi Spring (u. a. mehrere Uraufführungen), AKAMUS, der Münchner und der Batzdorfer Hofkapelle und dem Ensemble plus (Bregenz), dem Sagas Ensemble, der legendären polnischen Folkband Kwartet Jorgi sowie mit huush! (mit Karl Lehermann, Jazztrompete und Johanna Seitz, Harfe) und ihrem Duo 33zwo (mit Johanna Seitz, Harfe) führten sie in viele Länder rund um den Globus. Georg Reutters und Antonio Caldaras Arien mit obligatem Salteriopart hat sie mit nuovo aspetto für Accent und Sony eingespielt. Neben Ensembleworkshops unterrichtete sie 2006 – 2009 an der Anton- Bruckner-Universität Linz die Hackbrettklasse und seit 2014 darf sie den HackbrettstudentInnen in Innsbruck Alte Musik näher bringen.

Johanna Seitz:Sie studierte Konzertharfe in Wuppertal und Essen (Hochschulpreis) sowie Barockharfe in Den Haag und in Mailand. Sie ist Gast auf vielen Festivals in Europa, im Mittleren Osten, in Asien und Afrika, dokumentiert durch zahlreiche Rundfunk- und CD-Aufnahmen. Neben verschiedensten kammermusikalischen Besetzungen spielte sie u.a. mit dem Freiburger Barockconsort und Freiburger Barockorchester, Concerto Köln, ensemble 1700 (Dorothee Oberlinger, Echo für die CD Celtic Baroque), Collegium 1704, L’Arpeggiata, Musica Fiata, Harmonie Universelle, der Lautten Compagney, nuovo aspetto, La Grande Chapelle, Echo du Danube sowie an vielen Opernhäusern Europas. Darüber hinaus erforscht und sammelt sie seit vielen Jahren v.a. historische Harfentypen, die je nach Repertoire in den Konzerten zu hören sind, und ist ständig auf der Suche nach originaler Harfenmusik, die sie teilweise beim Verlag Edition Walhall herausgibt. Zwei Ersteinspielungen von wiederentdeckten Harfenkonzerten von G. Chr. Wagenseil und J.W.Hertel sind bei ACCENT bzw. aeolos erschienen. Mit ihrem ensemble nuovo aspetto spielte sie kürzlich Musik von Haydn für Harfe und Streichtrio für den BR sowie eine Zarzuela von Diego Duron für den WDR ein. Sie unterrichtete an der Musikhochschule München und gab Kurse am Mozarteum in Salzburg und an den Hochschulen in Nürnberg und Kattowitz.

La Lyra del Ciel:Schon in der Barockzeit konnten sich die Gelehrten nicht einigen: Hatte die Harfe den süssesten Klang aller Saiteninstrumente oder übertrifft das Psalterspiel alle anderen Saitenspiel in der Lieblichkeit? Die beiden Instrumente waren jedenfalls äusserst beliebt, weit verbreitet und oft besungen. Ob bei grotesken Maskentänzen am Englischen Hof, virtuosen Canzonen und Toccaten aus Italien, temperamentvollen Tarantellen und Fandangos aus Spanien, überall waren Harfe und Salterio vertreten, ob im Ensemble oder als Soloinstrument. Welcher Klang nun lieblicher sei? Das sollen die Zuhörer entscheiden! Himmlisch sind die Klänge allzumal - und besonders betörend in ihrer Kombination!

2. Musikfestival Bündner Barock:15 facettenreiche Barockkonzerte auf einer Tour (303 KM) quer durch den Kanton Graubünden. Unter der künstlerischen Leitung der vielfach ausgezeichneten jungen Dirigentin, Cembalistin und Organistin Johanna Soller erklingen an 15 Tagen facettenreiche Barockkonzerte in unterschiedlichen Besetzungen, von kleinen Kammermusiken bis zu einem festlichen Eröffnungs- und Abschluss-Konzert. Als innovativer Leitfaden setzt das Festival auf das gemeinsame Musizieren der jungen Barockmusik-Elite. Zuhörer sind herzlich willkommen und können sich auf erfrischend musizierte Barockmusik in traumhaften Kulissen quer durch den Kanton Graubünden. Nach jedem Konzert findet exklusiv für die Zuhörer ein Apéro riche mit den Künstlern statt um Freunde des Barocks und der Region Graubünden persönlich kennen zulernen. Bühnen für diese Konzerte sind verschiedene Engadiner Häuser, zahlreiche Barockkirchen in Graubünden, ein Schloss im Engadin sowie ein Weingut in der Bündner Herrschaft.

Link

http://www.buendnerbarock.ch

Sonntag, 28.07.2019
18.00 h - 19.00 h

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Veranstaltungsort

St. Remigius Kirche
Via Prau da Cuort
7153 Falera (Gr)

Ort:   auf Karte zeigen

Eingereicht von

Guidle AG am Freitag, 15.03.2019

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